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Medienmitteilungen

Meinen, machen - und berichten

Ob allein oder mit Partnern: Wir stehen mit unserer Meinung auch gegenüber den Medien nicht hinter dem Berg. Als Stimme der jungen Ärztinnen und Ärzte machen wir auf die Anliegen unserer Mitglieder und unsere Aktivitäten aufmerksam.

2019

16. Oktober 2019 

Breite Front gegen längere Arbeitszeiten, notfalls mit Referendum

67-Stunden Woche, Nacht- und Sonntagsarbeit als Pflicht – all das droht denjenigen, die das Pech haben, als «leitende» Angestellte oder «Fachspezialisten» zu gelten. So will es die parlamentarische Initiative Graber. Dagegen wehrt sich die Allianz gegen Stress und Gratisarbeit, notfalls mit dem Referendum.

18. September 2019

Erfolgreicher Widerstand gegen längere Arbeitszeit

Der Widerstand der Allianz gegen Stress und Gratisarbeit gegen eine Aushöhlung des Arbeitsgesetzes zeigt endlich Wirkung: Der Ständerat verzichtet darauf, die Arbeitszeiterfassungspflicht für weite Kreise der Arbeitnehmenden abzuschaffen. Damit bleibt ein zentrales Instrument erhalten, das die Arbeitnehmenden vor Gratisarbeit und überlangen Arbeitszeiten schützt.

13. Juni 2019

Stärkere Konzentration auf Patienten: vsao ehrt CHUV

«Medizin statt Bürokratie!» heisst die aktuelle Kampagne des Verbands Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte (vsao). Auch die Klinik für Innere Medizin am Universitätsspital Waadt (CHUV) hat sich das Motto auf die Fahne geschrieben – und die Arbeitsbedingungen der jungen Ärzte verbessert. Dafür erhält sie vom vsao die Spitalrose.

6. Juni 2019

vsao und FMH fordern Gleichberechtigung für Ärztinnen

«Lohn, Zeit, Respekt»! Unter diesem Motto findet am 14. Juni der nationale Frauenstreik statt. Auch für Ärztinnen sind Gleichstellung und Chancengleichheit noch immer nicht selbstverständlich. Die FMH und der vsao unterstützen deshalb die Anliegen des Protesttags. Sie fordern ein Ende der Diskriminierung von Frauen sowie uneingeschränkte Karrieremöglichkeiten für Ärztinnen.

3. Mai 2019

Ständeratskommission steht endlich auf die Bremse

Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) steht bei den von ihr geplanten Verschlechterungen des Arbeitnehmerschutzes auf die Bremse: Nachdem die kantonalen Arbeitsinspektorate, die ArbeitsmedizinerInnen, die Kirchen sowie die Gewerkschaften und Arbeitnehmenden-Organisationen ihren starken Widerstand gegen die in einer Revision des Arbeitsgesetzes geplante Einführung der Sonntagsarbeit sowie der 80-Stunden-Arbeits-Woche deutlich gemacht haben, sistiert die WAK-S nun auch dieses Vorhaben und krebst zurück.

15. Februar 2019

Arbeitnehmerschutz: Abbau sofort stoppen!

Trotz negativer Vernehmlassungs-Bilanz zeigt sich die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) unbelehrbar: Sie hält an ihrem Frontalangriff auf den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden fest. Das ist unverständlich – und unverantwortlich. Denn es wäre nun Zeit, die Übung für längere Arbeitszeiten und weniger Arbeitszeiterfassung abzubrechen.

2018

29. November 2018

Gratisarbeit und Burnout wird das Volk ablehnen

Dem Arbeitnehmerschutz in der Schweiz steht ein schwerer Angriff bevor: Die Regeln zu Höchstarbeitszeiten und Arbeitszeiterfassung sollen sich für bis zu 1,4 Millionen Angestellte ändern. So werden Gratisarbeit und Burnout Tür und Tor geöffnet. Falls das Parlament dieser Demontage des Arbeitsgesetzes zustimmt, droht ein breit abgestütztes Referendum.

28. Juni 2018

Spitalrose geht in den Jura

Die Arbeitsbedingungen der Assistenz- und Oberärzte im Hôpital du Jura haben sich grundlegend verbessert. Mit der Spitalrose honoriert der Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte (vsao) diese Bemühungen. Dazu zählt auch die Entlastung von administrativen Arbeiten – dem Thema der vsao-Kampagne «Medizin statt Bürokratie!», die in Kürze mit neuen Ideen aufwartet.

9. Mai 2018

Zulassungssteuerung: Bundesrat nimmt Einwände des vsao ernst

Der Bundesrat hat heute die Botschaft für die künftige Berufszulassung von Ärztinnen und Ärzten verabschiedet. Darin trägt er zwei wichtigen Einwänden des vsao in der Vernehmlassung Rechnung: Er verzichtet zum einen auf eine zweijährige Wartefrist nach der Aus- und Weiterbildung. Zum andern sind die Kantone dafür zuständig, die Zulassungsgesuche und die Qualitätsanforderungen zu prüfen. Im Vernehmlassungsentwurf war diese Aufgabe indirekt den Krankenversicherern zugedacht.