Die neueste Befragung von Assistenz- und Oberärzt:innen zeigt, dass die Arbeitszeiten in den Spitälern weiterhin zu hoch sind. Assistenz- und Oberärzt:innen sind deshalb häufig erschöpft, was sich auf ihre Gesundheit und Berufszufriedenheit auswirkt. Es gibt aber auch ermutigende Signale: Die Entwicklung scheint vor allem bei den Arbeitszeiten in die richtige Richtung zu gehen. Hochgerechnet auf ein Vollzeitpensum betrug 2025 die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit der Assistenz- und Oberärzt:innen 54.6 Stunden und lag damit leicht tiefer als 2022 (56.3 Stunden). Die Vorschrift, nicht mehr als sieben Tage am Stück zu arbeiten, wird weniger oft missachtet. Mittlerweile sind es 70% der Befragten, die diese Vorschrift im vergangenen Jahr immer einhalten konnten.(Bild: Tyler Olson)
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