Am 14. Juni stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung nicht nur über die Initiative gegen die 10-Millionen-Schweiz ab, sondern auch über die Reform des Zivildienstes. Bundesrat und Parlament wollen damit den Zugang zum Zivildienst erschweren. Mit sechs Massnahmen soll sichergestellt werden, dass der Militär- dem Zivildienst in der Regel vorgezogen wird. Eine Massnahme betrifft einzig Mediziner:innen und Medizinstudierende: Neu sollen keine Zivildiensteinsätze mehr erlaubt sein, die ein begonnenes oder abgeschlossenes Medizinstudium voraussetzen. Dies bedeutet eine strukturelle Benachteiligung einer ganzen Berufsgruppe, da vergleichbare berufsfördernde Einsätze in anderen Berufsfeldern weiterhin möglich sind. Der vsao empfiehlt aus diesem Grund, am 14. Juni die Zivildienstreform abzulehnen. (Bild: ZIVI)
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